Theatergruppe Issigau Marxgrün

Unser neues Stück


Wer glaubt schon an Geister

Artikel vom 28.01.2017 aus der Frankenpost - Sandra Hüttner

 

 

Issigau - In Issigau probt die "Kleine Bühne" wieder. Hobbyschauspieler aus Issigau, Marxgrün, Thierbach und Reitzenstein haben sich zusammengetan, um Stücke auf die Bühne zu bringen.

"Alle Mitglieder unserer kleinen Theaterfamilie sind genesen, und wir können gemeinsam in unser Jubiläumsjahr starten." Das steht auf der Homepage der Kleinen Bühne.

 

 

 

Im Issigauer Schulhaus haben derweil die Proben begonnen. Hier wird gescherzt, gelacht. "Wir sind Freunde - und nicht nur Hobbyschauspieler", betont Ramona Greim. Nachdem die Truppe die gesamte Spielsaison 2016 wegen Krankheitsfällen abgesagt hatte, will sie mit dem Stück "Wer glaubt schon an Geister?" jetzt wieder durchstarten. Am 11. Februar läuft die Premiere im Marxgrüner Gemeindehaus. Weitere fünf Aufführungen folgen in der Eventhalle Strobel in Dörnthal und in der Mehrzweckhalle in Issigau.

Neue Gesichter gibt es keine, und die beiden "Küken" Nina Drechsel und Maria Feldmann, die seit 2012 zum Team gehören, übernehmen die Hauptrollen. Sie sind die Jüngsten. Und Sven Römisch, 2014 dazugestoßen, ist das neueste Gesicht. Welpenschutz genießt er aber längst nicht mehr. Wie alle anderen muss er während der Proben auch schon mal Kritik einstecken. Aber wer den Marxgrüner kennt, weiß auch, dass sich dieser wortgewandt wehren kann.

"Zum Glück haben wir im Hintergrund viele fleißige Helfer, die beim Auf- und Abbau helfen", erzählt Ramona Greim. Zu den guten Geistern zählen etwa Heike Kolbinger von einem Hofer Möbelhaus, das Möbel und Accessoires zur Verfügung stellt, und Carola Straube, zuständig für die Maske. Helfer wie die beiden, aber auch viele Ehemalige, will die Theatergruppe bald zum 25. Jubiläum einladen, um die Erfolgsgeschichte zu feiern. Mit "Wer glaubt schon an Geister ?" hat sich die Gruppe in diesem Jahr wieder eine Boulevardkomödie ausgesucht, wie Wolfgang Gärtner das Stück in drei Akten von Uschi Schilling nennt. "Wir sind schon seit drei Jahren weg vom Volksstück", sagt er. Die Komödie sei schwierig zu spielen. "Es gibt nämlich einen Geist, der ständig auf der Bühne agiert. Bis auf Maria Feldmann müssen ihn aber alle anderen ignorieren. Nur sie kann ihn hören." Auch die Dialoge gestalten sich schwierig, weil der Geist immer dazwischenplappert. "Manchmal sagen wir nur zwei Wörter, dann spricht der Geist, und schon geht der Dialog weiter." Da müsse man akribisch aufpassen, um den Einsatz nicht zu verpassen. Die Story verspricht einige Turbulenzen und sogar ungewollte Lachanfälle der Akteure auf der Bühne. Wenn der "Geist" sein Unwesen nämlich mal wieder zu dominant treibt, müssen nicht nur die Zuschauer lachen.

Die Akteure sind immer in großer Zahl auf der Bühne - auch das bedarf Koordination. Neu ist in diesem Jahr, dass sie nicht nur auf der Bühne, sondern auch davor spielen.

Zur Handlung des Stücks: Eva, die Lebensgefährtin von Thomas Herzog, erfährt nach seinem tödlichen Autounfall, dass sie acht Jahre lang mit einem Casanova zusammengelebt hat. Sie hat ihr ganzes Vermögen in seine Firma gesteckt. Als sie verdächtigt wird, bei dem Autounfall nachgeholfen zu haben, und die Erbschleicher vor der Tür stehen, bekommt Thomas als Geist die Chance, alles ins Reine zu bringen. Schafft er das nicht binnen 48 Stunden, bleibt die Himmelstür zu . . .

 

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